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Fahrt nach Alkmaar
Als die Reisegruppe der Europa-Union in Alkmaar ankam, war der Käse auf dem berühmten Käsemarkt schon aufgestapelt.
Der Mann mit dem Ebenholzstock ist der Käsevater.
Er ist der Marktaufseher.
Die Käseträger tragen den Käse zur Waage. Jede Gruppe hat eine andere Hutfarbe.
Der jeweilige Teamchef heißt Taschenmann, weil er eine Ledertasche vor seinem Bauch trägt.
In den engen Gassen rund um den Markt herrscht großes Gedränge. Deshalb wird vor "Zakkenrollers" (Taschendiebe) gewarnt.
Wenn kein Käsemarkt ist, kann man auch vielerlei Käse kaufen.
Am Nachmittag ist Zeit für eine Grachtenfahrt oder einen Stadtrundgang.
Ein Stadtviertel von Alkmaar heißt Fnidsen, zu deutsch Venedig.
Alle bekannten Giebelformen kommen auch in Alkmaar vor. Besonders markant sind figürliche Giebelverzierungen.
Diese Giebelspitze krönt das Haus mit dem Namen Moriaanshoofd, das sich neben dem Rathaus befindet, ein 1748 erbautes Patrizierhaus.
Wer viel wandert, muß auch mal pausieren.
Alkmar ist auch sehr bekannt für seine "Hofjes", hier das Hofje van Splinter, erbaut im Jahre 1646.
In den Hofjes lebten früher alleinstehende Damen.
Das Wildemanshofje ist ein 1714 erbautes Damenstift, in dem heute auch einige Männer wohnen.
Imposant der Durchblick von der vorderen Haustür durch den Innenhof zur hinteren Haustür
Viel Grün im Innenhof -
eine Oase der Ruhe
Im Stadtgraben, da wo früher Alkmaars Stadtmauer stand, sucht ein Fischreiher nach Beute.
Zu den höchsten Gebäuden der Stadt gehören neben den Kirchen auch die Windmühlen.
Die Mühle von Piet steht hoch auf einem Hügel am früheren Stadtrand. Die Kornmühle mit einer Flügelspannweite von 25,90 m wurde 1769 erbaut. 
Über Holzzahnräder wird die Windkraft auf die Mahlwerke übertragen. Als Hauptwelle dient ein alter Schiffsmast.
Wer im Inneren der Mühle die steilen, ausgetretenen Holzleitern hinauf klettert, kann einen schönen Rundblick auf die Stadt genießen.
Vor der Heimreise nach Haan konnte am Strand von Egmond aan Zee noch einmal frische Seeluft getankt werden.