Reise nach Kroatien 

In der Zeit vom 2. bis 16. September 2007 veranstaltete die Europa-Union Haan unter der Leitung von Marlies Düllberg-Baur und Gerd Baur eine Reise nach Kroatien. 

Die erste Station war Zagreb, die Hauptstadt, die sich den Reisenden als sehenswerte Barockstadt zeigte. Hier hatten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, das Parlament kennen zu lernen und einen kurzen Geschichtsablauf zu erfahren. Ehe es dann in den Süden ging, wurde ein Abstecher nach Varazdin unternommen, das sehr ungarisch geprägt ist und dessen Barockfassaden sich im schönsten Sonnenschein zeigten. 

Auf der Fahrt zu den Plitvicer Seen ging es durch ein Gebiet um Karlovac herum, das sehr vom Balkankrieg, der von 1992-1995 herrschte, betroffen war. Man sah viele zerstörte Häuser. Die Gegend machte einen unbewohnten Eindruck. Bei den Plitvicer Seen zeigte die Gruppe, wie gut zu Fuß sie ist. Bei zwei Wanderungen, eine drei, die andere am nächsten Tag vier Stunden, wurden die wunderbaren Wasserfälle und Seen voller Fische bewundert. Obwohl das Wetter nicht so gut war, zeitweise regnete es, und auf den Bergen lag sogar Schnee, genossen alle die zauberhafte Natur. 

Anschließend ging es nach Dalmatien an die Adria. Den Auftakt bildete Zadar, das deutlich zeigt, dass dort lange Zeit die Venezianer geherrscht haben. Die Spuren der Venezianer sah man übrigens in allen Städten entlang der Küste - wunderbare Paläste und Kirchen. Hier merkte man die Spuren des Krieges kaum noch. Aber die Menschen in dieser Gegend leiden immer noch unter seinen Folgen. 

Die Reise führte nach Sibenik, von wo es Abstecher zu den Krka-Wasserfällen und eine Schifffahrt auf der Cetina gab, sodann nach Split mit seinem großartigen Okletianspalast und schließlich nach Dubrovnik, wo sich Petrus von seiner besten Seite zeigte und die Reisenden sich von den Schönheiten der Küste und der Dubrovnik vorgelagerten Inseln bezaubern lassen konnten. 

Auf der Fahrt nach Dubrovnik gab es auch noch einen Kurzbesuch in Mostar in Bosnien-Herzegowina, wo der Krieg furchtbar gewütet und seine Spuren hinterlassen hat. Hier sah man viele Ruinen und zerschossene Häuser. 

Da ein fünftägiger Aufenthalt in Dubronik in einem schönen Hotel eingeplant war und die Ausflüge in die Umgebung nicht sehr früh starteten, konnte die Gruppe es gemütlich angehen lassen und sah doch sehr viel und bekam von den kompetenten Reiseführern ausführliche Informationen. 

Von Dubrovnik aus wurden auch Kotor und Budva in Montenegro angesteuert, die sich hinter den kroatischen Städten nicht zu verstecken brauchen. Die Landschaft dort ist sogar noch spektakulärer als in Kroatien. 

Nach 15 sehr schönen Tagen kehrte die Gruppe voller beeindruckender Erinnerungen nach Haan zurück.