Deutsch-Slowenischer Abend


Ca. 200 Besucher, meist Mitglieder der Europa-Union Haan und des Slowenischen Kultur- und Sportvereins "Maribor" Hilden, waren im Saal Adlerstraße zusammen gekommen, um mit einem deutsch-slowenischen Abend das Slowenien-Jahr der Europa-Union Haan zu eröffnen.

Mit Matjaž Pen, slowenischer Konsul in Düsseldorf, war auch ein prominenter Vertreter der jungen Republik im Saal anwesend. Herr Pen hatte zur Ergänzung auch eine kleine Ausstellung zur 20-jährigen Unabhängigkeit Sloweniens mitgebracht. Mit einem Vortrag zu politischen und wirtschaftlichen Eckdaten eröffnete Herr Pen den Abend. Slownien ist seit Mai 2004 EU-Mitglied und hat zum 1. Januar 2007 den Euro als Währung eingeführt.  Das kleine Adria-Land ist mit 20.273 Quadratkilometern nur wenig größer als Rheinland-Pfalz.

Hildends ehemaliger Bürgermeister Günter Scheib outete sich dann erneut als Slowenien-Liebhaber und stellte das Land, das sowohl Adriastrand als auch Gebirge zu bieten hat, im Bild vor. Fremde Herrscher haben in über zweitausend Jahren viele Spuren hinterlassen, die sich nicht nur in Bauwerken, sondern auch in vielfältigen Speisen und Getränken finden. Viele Anwesende bekamen durch Günter Scheib ein kompetentes Bild von dem Land, in das die Europa-Union Haan im Herbst noch reisen wird. Mit der Bemerkung "Slowenien ist das einzige Land, das ich kenne, dessen Hymne auf einem Trinklied basiert", vollzog Scheib auch noch eine gekonnte Überleitung auf den nächsten Programmpunkt des Abends, den Auftritt des Chors "Slovenski Cvet":

 

"Slovenski Cvet" (slowenische Blüte) unter Leitung von Istok Kešpret probt in Moers und setz sich aus Mitgliedern aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen. Der beliebte Chor konnte sein Können auch schon im Slowenischen Fernsehen unter Beweis stellen. Auch wenn viele Haaner die Sprache nicht verstanden, kam im Saal schnell Stimmung auf. Chorleiter Kešpret glänzte dabei mit einigen Soloauftritten - eine Zugabe war bei der Begeisterung der Zuhörer unerlässlich.

Der slowenische Verein "Maribor" startete dann den kulinarischen Teil des Abends mit "Krainer Wurst" als einem der 1.200 Nationalgerichte des Landes. Bei Dolenjska-Wein und süßen Cremschnitten kamen auch die letzten Zweifler noch auf den Geschmack. Mit Musik und Tanz ging der Abend dann bei allerseits guter Laune seinem Ende zu.