Gymnasiasten diskutierten im Europa-Café

Zum "Europa-Café" am 16. November hatte das Gymnasium Haan als Europaschule gemeinsam mit dem Stadtverband Haan der Europa-Union eingeladen, um mit geladenen Experten über das Thema zu diskutieren, das sie am meisten an Europa interessiert. Als Vorbereitung hatten die 106 Gymnasiasten eineinhalb Wochen zuvor die Möglichkeit, sich zwei Wunschthemen herauszusuchen. Dann wurde alles so organisiert, dass die Schüler einigermaßen gleichmäßig verteilt sind.
 

Am Ende standen diese 7 Themen zur Auswahl: "Europa und die Kommunen" mit Referent Günter Scheib, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Hilden und zusätzlich auch ehemaliger Lehrer des Gymnasiums Haan, "Europäische Geldpolitik und die Auswirkungen auf mein Portemonnaie" mit den Referenten Jörg Zimmermann und Holger Martin von der Stadt-Sparkasse Haan, "Europa der zwei Geschwindigkeiten" mit Heinz-Wilhelm Schaumann, Dozent für Internationale und Europäische Studien und stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union NRW, "Erstarken der Nationalstaaten" mit Jochen Wingerath, Oberstudienrat a. D., "Brexit" mit Martin Mödder, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten, "Studieren in Europa" mit Student Dave Merkel und "CETA und TTIP" mit Peter W. Wahl, Vorsitzender der Europa-Union NRW sowie Klaus Nilgen, stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union Haan.
Es lag noch der Der Duft von Pizza und Eintopf in der Luft, als die genannten Themen dann an sieben verschiedenen Tischen in der Aula zwischen den Abiturienten und den geladenen Experten eifrig diskutiert wurden.
 
Zwei zuvor gab es schon einmal solch eine Veranstaltung zu Europa im Gymnasium, die noch von der Europa-Union NRW finanziert wurde. Wegen des großen Erfolges hatte Fritz Köhler, Vorsitzender des Stadtverbands Haan der Europa-Union die Idee, mit dem jetzigen Europa-Café die Reihe fortzusetzen. "Wir freuen uns, den jungen Leuten zu erzählen, wie wichtig Europa ist", kommentierte Fritz Köhler.